"gefühlte" Hühnerfilets, oder wie man die Herzen der stolzesten Frauen gewinnt
Stress, Stress, Stress! Jetzt muß es schnell gehen, leere Bäuche wollen gefüllt werden, das eigene Ego als Jamie Oliver 2.0 will bestätigt werden. Aber nochmal zurück zum Start. Du stehst im Supermarkt und die Mission ist klar: ein feudales Mahl mit Pfiff, aber möglichst einfach in der Zubereitung. Budgeteffizienz muß nicht näher erwähnt werden. Und - jawohl - Tempo ist angesagt. Also weiter im Text bzw. auf zur Kühlvitrine. Von dort wandern vier Hühnerfilets in den Einkaufskorb. Huhn als kleinster gemeinsamer Nenner. Auch gut. Und wo bleibt der Pfiff? Der steht schon in der Küche: frischer Basilikum. Die Zeit läuft, leider gegen dich. Zurück zum Start, Hirn einschalten und Mozzarella eingepackt. Der kommt nämlich gemeinsam mit dem Basilikum in die Filets. Damit das Ganze auch seine Form hält, und erraten, auch noch zusätzlichen Pfiff bekommt, werden Speckscheiben um die Filets gewickelt. Das wars dann auch schon, also auf zur Kassa, "schnell" bezahlen und ab nach Hause.
Dort werden die Hühnerfilets gesäubert, eine Tasche eingeschnitten, mit Mozzarella und gehacktem Basilikum gefüllt. Rein in die heiße Pfanne, Farbe schinden und bevor das Ganze zum Brickett verkommt, runter vom Herd und ab in den Ofen zum fertiggaren.
Das sieht dann in etwa so aus:
Währenddessen wird der Reis hoffentlich auch bald fertig sein. Dem Beutelreis sei Dank.Nach einer halben Stunde Zubereitungszeit, circa 10 Minuten heftigen Schlingens und 45 Minuten aufräumen und putzen sind alle Spuren dieses Abenteuers verschwunden. Bilder inklusive (aber das ist eine andere Geschichte).
Mission acomplished!
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