02 Oktober 2006

"gefühlte" Hühnerfilets, oder wie man die Herzen der stolzesten Frauen gewinnt

Stress, Stress, Stress! Jetzt muß es schnell gehen, leere Bäuche wollen gefüllt werden, das eigene Ego als Jamie Oliver 2.0 will bestätigt werden. Aber nochmal zurück zum Start. Du stehst im Supermarkt und die Mission ist klar: ein feudales Mahl mit Pfiff, aber möglichst einfach in der Zubereitung. Budgeteffizienz muß nicht näher erwähnt werden. Und - jawohl - Tempo ist angesagt. Also weiter im Text bzw. auf zur Kühlvitrine. Von dort wandern vier Hühnerfilets in den Einkaufskorb. Huhn als kleinster gemeinsamer Nenner. Auch gut. Und wo bleibt der Pfiff? Der steht schon in der Küche: frischer Basilikum. Die Zeit läuft, leider gegen dich. Zurück zum Start, Hirn einschalten und Mozzarella eingepackt. Der kommt nämlich gemeinsam mit dem Basilikum in die Filets. Damit das Ganze auch seine Form hält, und erraten, auch noch zusätzlichen Pfiff bekommt, werden Speckscheiben um die Filets gewickelt. Das wars dann auch schon, also auf zur Kassa, "schnell" bezahlen und ab nach Hause.

Dort werden die Hühnerfilets gesäubert, eine Tasche eingeschnitten, mit Mozzarella und gehacktem Basilikum gefüllt. Rein in die heiße Pfanne, Farbe schinden und bevor das Ganze zum Brickett verkommt, runter vom Herd und ab in den Ofen zum fertiggaren.

Das sieht dann in etwa so aus:

kochblogger bastelt HühnerfiletsWährenddessen wird der Reis hoffentlich auch bald fertig sein. Dem Beutelreis sei Dank.

Nach einer halben Stunde Zubereitungszeit, circa 10 Minuten heftigen Schlingens und 45 Minuten aufräumen und putzen sind alle Spuren dieses Abenteuers verschwunden. Bilder inklusive (aber das ist eine andere Geschichte).

Mission acomplished!


30 September 2006

Spare Ribs Megamampf

Nachdem ich gestern den ganzen Tag an meinem Blog herumgebastelt habe,
war's an der Zeit mal kurz Nahrung zuzuführen. Als bekennender
Vielesser fiel die Wahl ziemlich schnell auf Spare ribs. An sich
eine vernünftige Entscheidung, wenn man auf die Schnelle vor einem
leeren Kühlschrank steht und keine Lust hat eine halbe Sau auf den Grill zu werfen. Einziger Nachteil (wenn man von der schnellen Entleerung der Geldbörse absieht): Man kann mitunter derbe enttäuscht werden.

Warum enttäuscht? Naja, das geht so: du kennst ein Lokal mit nettem Service, toller Küche und feinen Portionen. Doch eines Tages beschließt der Wirt, dass sein Konzept zwar aufgeht - der Laden brummt - aber in der Kasse könnte ja noch mehr liegenbleiben. Alles legitim und nachvollziehbar, aber ab jetzt gehts bergab.

Die Gäste bleiben aus, weil das Level nicht mehr dem entspricht was man sich erwartet hat. Einmal geht das ja durch, beim zweiten Mal wirst du misstrauisch, und beim dritten Mal bist du sauer und suchst dir ein anderes Lokal.

So geschehen gestern.
Schwamm drüber.
Kennt wer eine gute Spare ribs Bude?

29 September 2006

kochen am Rande des Abgrunds...

darauf könnt Ihr zählen!
Was ist damit gemeint? Alles rund ums Thema Essen, Trinken, Kochen. Mit meiner persönlichen Note gewürzt. Von A wie augenscheinlich ganz ok bis Z wie Zander mit Zimt, das Risotto negro vom Bistro ums Eck...hier live und in Farbe.

Egal ob Haubenlokal, Mensa oder "Freak accident" in der eigenen Küche. Apropos Freak accident, da gibts einiges zu erzählen. Also dranbleiben.


28 September 2006

Start...

hoffentlich bald